15. August 2013 Baufreigabe erfolgt

Modernisierung Pausenhalle; aktueller Stand

Wenn man 100 Tage im Amt ist, dann wird in der Regel eine erste Bilanz gezogen. Der neue Verbandsbaumeister des Gemeindeverwaltungsverbandes Elsenztal Andreas Fritz nutzte genau diesen Tag, um den Baufreigabeschein für die Modernisierung der Pausenhalle an der alten Schule anzubringen. Kein Blick zurück also, sondern der Startschuss für eine bessere Zukunft des sanierungsbedürftigen Schulanbaus.

Der 44-jährige Bauingenieur ist seit Mai im Amt als Nachfolger von Gerhard Menger, der über 30 Jahre lang als Verbandsbaumeister tätig war. Andreas Fritz war zuletzt 13 Jahre lang bei der Stadt Heidelberg im Gebäudemanagement tätig und betreut nun die Gemeinden Eschelbronn, Meckesheim, Mauer, Lobbach und Spechbach. Seine ersten Projekte, die er zunächst anpackte, waren der Umbau der Grundschule in Lobenfeld für die Kleinkindbetreuung, die energetische Sanierung des Meckesheimer Bauhofs und jetzt die Sanierung der Eschelbronner Pausenhalle. Der an das Schreiner- und Heimatmuseum angrenzende marode Anbau soll zu einem Veranstaltungsraum für Bürger und Vereine umgebaut werden, wozu der Heimat- und Verkehrsverein den Anstoss gab.

Bürgermeister, Gemeinderat und die im Gebäude untergebrachten Vereine konnten von der Notwendigkeit der Generalsanierung überzeugt werden, die als zentrale kommunale Maßnahme neben der Baureifmachung des Streib-Geländes am Marktplatz aus dem „Entwicklungsprogramm ländlicher Raum“ (ELR) mit 52.000 Euro gefördert wird.

Die Gesamtkosten liegen bei 214.000 Euro, wozu auch die bisher eingegangenen Spenden in Höhe von über 30.000 Euro einen soliden Grundstock bilden. Über das vom Heimat- und Verkehrsverein eingerichtete Spendenkonto bei der Sparkasse Kraichgau, BLZ 66350036,

Konto 7069570 Stichwort: Modernisierung Pausenhalle sind die Eschelbronner Bürger weiterhin aufgefordert, für die gemeinsame Sache zu spenden.

RoterPunkt

 Bild: Verbandsbaumeister Andreas Fritz (rechts) und Hans-Peter Miesel vom Heimat- und Verkehrsverein sind froh, dass es bald losgehen kann

Nun werden die Ausschreibungen für das Dach, für die Rohbau- und Blechnerarbeiten sowie für Fenster und Fassade vorbereitet. Den Oktober hat sich Andreas Fritz als ambitioniertes Ziel für den Baubeginn vorgenommen, wobei die Erneuerung des undichten Flachdaches, das als solches erhalten bleibt, oberste Priorität hat. „Durch die vorhandene Statik gab es in dieser Hinsicht leider nicht viele Gestaltungsmöglichkeiten“, bedauert der Verbandsbaumeister ein wenig, aber mit dem vorgesehenen Foliendach fand man doch eine gute Lösung.

Der aus Mauer stammende und in Lobenfeld wohnende Andreas Fritz hat die Umstellung vom Verwaltungsapparat der Heidelberger Stadt zum 1-Mann-Betrieb des Verbandsbaumeisters inzwischen schon gut verarbeitet, versichert er und die Tätigkeit für die Gemeinden in seinem Verantwortungsbereich bleibt stets spannend und abwechslungsreich, da in jeder Gemeinde unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.